Story

Monstercorso 2026 in Luzern

Güdisdienstag in Luzern. Der Monstercorso 2026 brachte Masken, Musik, Licht und Bewegung in die Nacht. Eine fotografische Story über den letzten grossen Moment der Fasnacht.

Der letzte Abend der Fasnacht

Am Güdisdienstag verändert sich Luzern noch einmal. Kurz vor dem Ende der Fasnacht füllt der Monstercorso die Stadt mit Musik, Masken und Konfetti. Die Strassen sind dicht, die Luft ist kalt, und der Rhythmus der Guuggenmusigen ist körperlich spürbar.

Für mich war der Monstercorso 2026 ein Abend zwischen Bewegung und Konzentration. In der Menge entstehen Bilder nur für einen kurzen Moment. Ein Blick unter einer Maske, Licht auf einem Kostüm, Rauch in der Strasse oder eine Gruppe, die im Takt weiterzieht.

Farben, Licht und Bewegung

Nach Einbruch der Dunkelheit wirken die Farben intensiver. LED-Lichter, bemalte Strukturen und reflektierende Stoffe setzen einzelne Akzente im Bild. Gleichzeitig bleibt vieles unruhig: Menschen bewegen sich, Trommeln setzen den Takt, Konfetti liegt auf Jacken, Haaren und Boden.

Fotografisch war dieser Abend ein Wechsel zwischen Nähe und Übersicht. Manche Bilder leben von Details der Grindä und Kostüme. Andere zeigen die Dichte des Corsos, die Gruppen in Bewegung und die angespannte Energie kurz vor dem Abschluss der Fasnacht.

Masken und Gesichter

Mich interessierten nicht nur die Masken selbst, sondern auch die Menschen dahinter. Müdigkeit, Konzentration und Freude lagen oft nah beieinander. Gerade gegen Ende des Abends entstehen ruhige Momente mitten im Lärm.

Die Serie hält diese Gegensätze fest: laute Musik und kurze Pausen, grelles Licht und dunkle Strassen, aufwendige Kostüme und direkte Blicke. So bleibt vom Monstercorso nicht nur das Spektakel, sondern auch die Arbeit und Hingabe der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sichtbar.

Meine Beobachtungen des Abends

  • Der Rhythmus: Wenn mehrere Gruppen gleichzeitig spielen, wird der Klang Teil der Bewegung. Der Bass ist nicht nur hörbar, sondern im Boden und in der Menge spürbar.
  • Die Details: Viele Bilder leben von kleinen Elementen: Licht in den Masken, bemalte Oberflächen, Stoffstrukturen, Konfetti und Spuren eines langen Fasnachtsabends.

Das Echo verhallt, das Bild bleibt. Der Monstercorso 2026 war ein dichter Abschluss der Luzerner Fasnacht, festgehalten in einer Serie aus Nähe, Farbe und Bewegung.

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